Allgemeine Geschäftsbedingungen
Vertragsbedingungen für die Nutzung von werkkern als Software as a Service durch Unternehmen: Testphase, Leistungen, Preise, Laufzeit, Preisgarantie, Verfügbarkeit, Daten und Haftung.
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Bedingungen gelten für Verträge zwischen Wigandt Technology, Inhaber Johannes Wigandt, St. Georgenstr. 17, 56751 Polch, Deutschland (Anbieter) und Unternehmen im Sinne des Paragraf 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen (Kunde) über die Nutzung der Software werkkern als Software as a Service. Verbraucher können keine Verträge schließen.
1.2 Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zustimmt.
2. Vertragsschluss und Testphase
2.1 Mit der Registrierung beginnt eine kostenlose Testphase von 14 Tagen. Sie endet automatisch, wenn der Kunde kein Abonnement abschließt; Zahlungsdaten sind für die Testphase nicht nötig.
2.2 Der Vertrag über die kostenpflichtige Nutzung kommt zustande, wenn der Kunde in der Anwendung ein Abonnement abschließt.
3. Leistungen
3.1 Der Anbieter stellt die Software in der jeweils aktuellen Fassung zur Nutzung über das Internet bereit. Der Umfang ergibt sich aus den gebuchten Modulen oder dem gebuchten Tarif und der Leistungsbeschreibung auf der Website.
3.2 Der Anbieter entwickelt die Software weiter. Er darf Funktionen ändern, wenn der vertragsgemäße Gebrauch nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
3.3 Die Verfügbarkeit beträgt 99,5 Prozent im Monatsmittel ohne angekündigte Wartungsfenster. Den aktuellen Zustand zeigt die Statusseite.
4. Preise und Zahlung
4.1 Es gelten die Preise der Preisseite bei Vertragsschluss zuzüglich Umsatzsteuer. Monteurszugänge sind in allen Tarifen enthalten.
4.2 Abgerechnet wird monatlich oder jährlich im Voraus, per Karte oder SEPA-Lastschrift. Zubuchungen werden anteilig berechnet.
4.3 Preisgarantie: Der Anbieter erhöht die Preise in den ersten 24 Monaten ab Vertragsbeginn nicht. Danach kündigt er Preisänderungen mindestens sechs Wochen vorher in Textform an; der Kunde kann zum Änderungszeitpunkt kündigen.
4.4 Gerät der Kunde mit der Zahlung in Verzug, darf der Anbieter den Zugang nach Ankündigung auf das Lesen von Daten und die Abrechnung beschränken.
5. Laufzeit und Kündigung
5.1 Monatliche Verträge laufen auf unbestimmte Zeit und sind zum Ende jedes Abrechnungsmonats kündbar. Jahresverträge laufen ein Jahr und verlängern sich um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht einen Monat vor Ablauf gekündigt werden.
5.2 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
6. Pflichten des Kunden
6.1 Der Kunde hält Zugangsdaten geheim, nutzt die Zwei-Faktor-Anmeldung für Rollen mit weitreichenden Rechten und informiert den Anbieter unverzüglich über Missbrauch.
6.2 Der Kunde ist für die Inhalte verantwortlich, die er in die Software einstellt, und für die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung personenbezogener Daten seiner Kunden und Beschäftigten.
6.3 Steuerliche und rechtliche Pflichten, etwa zur Aufbewahrung, zur Rechnungsstellung und zur Arbeitszeiterfassung, bleiben Pflichten des Kunden; die Software unterstützt ihre Erfüllung.
7. Daten
7.1 Die Daten des Kunden bleiben seine Daten. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nur nach dem Vertrag zur Auftragsverarbeitung.
7.2 Der Kunde kann seine Daten jederzeit vollständig exportieren. Nach Vertragsende bleiben sie 90 Tage lesbar und exportierbar; danach werden sie gelöscht, soweit keine Aufbewahrungspflicht besteht.
8. Haftung
8.1 Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz.
8.2 Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden, höchstens auf die Vergütung, die der Kunde in den letzten zwölf Monaten vor dem Schadensereignis gezahlt hat.
8.3 Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur, soweit der Schaden bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Anbieter nicht eingetreten wäre.
9. Schlussbestimmungen
9.1 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
9.2 Gerichtsstand ist Polch, soweit der Kunde Kaufmann ist.
Stand: 1. Oktober 2026